Maschinenindustrie

Trotz neuester Technik erzeugen viele Maschinen einen hohen Lärmpegel. Dieser lässt sich jedoch mit den entsprechenden Massnahmen auch nachträglich noch deutlich reduzieren. 

Was tun gegen Maschinenlärm?

Welche Schutzmassnahme die richtige ist, hängt insbesondere von der Beschaffenheit der Maschine ab. Kommt es durch die Maschine zu Vibrationen, ist es ratsam, die gesamte Maschine vollflächig zu isolieren, da die Schwingungen auf andere Bauteile übertragen werden und so für mehr lärm sorgen. Dies gilt, auch wenn mehrere Lärmquellen vorhanden sind. Man spricht dann von Entdröhnen.

Entstehen bei der Geräuschentwicklung keine Vibrationen, reicht es zumeist aus, die betreffende Lärmquelle oder Maschinenkomponente zu dämmen. Durch eine Kombination beider Massnahmen lässt sich ein besonders effektiver Schallschutz erreichen.

Weniger Lärm macht produktiver

Dass sich ein dauerhaft hoher Lärmpegel schädlich auf die Gesundheit auswirkt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Dennoch leiden immer noch viele Arbeitnehmende unter einer zu hohen Geräuschkulisse. Dabei sollten auch die Unternehmen daran interessiert sein, den Lärmpegel auf einem verträglichen Niveau zu halten. Schliesslich sorgt Krach automatisch für ein Nachlassen der Produktivität – zugleich steigt auch die Unfallgefahr.

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Dämmen

Dämmung verhindert, dass sich Schall ausbreitet, indem er reflektiert wird. Unsere Absorber ermöglichen eine effektive Dämmung mit geringem Aufwand und wenig Kosten. Egal ob besonders tiefe oder hohe Frequenzen absorbiert werden sollen, wir bieten für jeden Einsatzzweck die passenden Absorber. Die Dämmstoffe werden dabei einfach auf die Innenseiten der vorhandenen Verkleidung geklebt.

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Entdröhnen

Dröhnende Maschinen, Geräte, Motoren oder ganz allgemein vibrierende Metalloberflächen können einem den letzten Nerv rauben. Dröhnender Lärm entsteht entweder durch die Eigenschwingung von Gehäusen oder aber durch Gegenstände, die auf eine Metalloberfläche fallen oder bei Rollwägen aus Metall, die über den Boden fahren. Metallwände sind aus Gewichtsgründen oftmals sehr dünn gehalten und daher für Schwingungen besonders anfällig. Deshalb verlangen sie eine Antidröhnbeschichtung.

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Tipps zum Entdröhnen

Um eine Maschine erfolgreich zu entdröhnen, muss das Gewicht der schwingenden Teile erhöht werden und diese damit träger machen. Das gelingt durch das Aufkleben spezieller und schwerer Antidröhnmatten wie z.B. Bitumenfolie oder Bitumenpappe. Die Vibrationen werden schlagartig geringer und der ausgesandte Luftschall deutlich reduziert.

Die Bitumenfolien und Pappen lassen sich leicht verarbeiten und auch zuschneiden (z.B. mittels Kartonschere). Mit Wärme kann man insbesondere die Bitumefolie leicht an jede Oberfläche anpassen. Das Dämpfungsmaterial wird normalerweise in 2-facher Blechstärke aufgetragen.

Sollten Sie das Problem haben, dass Gegenstände auf einen Untergrund fallen und dadurch Lärm entsteht, können Sie die Bitumenplatten auf der Rückseite des Auffangbehälters verkleben und diese so träger machen.