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Nachhall

Nachhall und Schallabsorption

Was ist Schalldämpfung bzw. Schallabsorption?
Spricht man von Schalldämpfung bzw. Schallabsorption, so meint man hiermit die Absorption von Luftschall durch Materialien wie z.B. offenporigen Schaumstoffen. Dabei wird der auftreffende Schall in Wärmeenergie im Schaumstoff umgewandelt. Die Wärme ist natürlich für den Menschen nicht fühlbar – bitte denken Sie nun nicht, dass Ihre angebrachten Schaumstoffplatten spürbar warm werden. Dafür sind die Energien viel zu gering.
Wie entsteht eine schlecht Raumakustik?
Eine schlechte Raumakustik besteht dann, wenn Sie mit jemandem z. B. in einem Restaurant voll von Leuten sitzen und Sie das eigene Wort nicht mehr verstehen, geschweige denn, jenes Ihres Tischnachbarn. Wenn sich Schallwellen in einem Raum ausbreiten und dabei auf eine Oberfläche treffen, werden sie (teilweise) reflektiert. Dabei überlagern sich der direkte und der reflektierende Schall.
Wie messe ich die Nachhallzeit?
Sie lässt sich mithilfe einer Formel mit viel Aufwand berechnen oder recht einfach messen. Die Nachhallzeit ist diejenige Zeit, in der der Schalldruckpegel nach beendeter Beschallung um 60 dB abfällt. Je kürzer die Nachhallzeit, desto besser die Absorption. Die Nachhallzeit ist wesentlich abhängig von der Grösse und der Form des Raumes, von der Beschaffenheit der Oberflächen, der Möblierung und der Besetzung mit Menschen. Ein gut abgestimmtes Raumklima ist wichtig für das Wohlbefinden und beugt der Ermüdung vor.
Wie erreiche ich eine gute Raumakustik?
Durch die Montage von Schaumstoffen nimmt man also dem Schall die Möglichkeit, sich weiter auszubreiten bzw. wird die Schallreflexion an nackten Wänden verhindert bzw. reduziert, dabei spricht man auch von einer guten Raumakustik. Im Vordergrund steht zumeist die einwandfreie Sprachkommunikation und die hierzu erforderliche Begrenzung der Nachhallzeit.
Nachhallzeit

Die Nachhallzeit ist der älteste und häufig auch der wichtigste Wert zur Beurteilung des Absorptionsver-mögens eines ganzen Raumes.
Die Nachhallzeit ist wesentlich abhängig von der Grösse und der Form des Raumes, von der Beschaffenheit der Oberflächen, der Möblierung und der Besetzung mit Menschen. Ein gut abgestimmtes Raumklima ist wichtig für das Wohlbefinden und beugt der Ermüdung vor.

Je kürzer die Nachhallzeit, desto besser die Absorption.

Einige praktische Tipps, um den Schall zu minimieren:
Absorptionsgrad

Der Absorptionsgrad bezeichnet das Vermögen eines Materials, auftreffende Schallwellen zu «schlucken» sprich, zu absorbieren. Es liegt nahe, dass «schallharte» Oberflächen wie z. B. Laminat, Fliesen oder Beton-, Glas- und Holzwände den Schall schlechter absorbieren als «schallweiche» Oberflächen wie z. B. ein Teppich.

Merke

Dünnwandige Konstruktionen verlangen eine Antidröhnbeschichtung.

Das Dämpungsmaterial wird normalerweise in 2-facher Bechstärke aufgetragen.

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